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Interview with CMA exam gold medalist Nicolas Lehmann

posted Sep 17, 2015, 1:57 AM by Imaeurope Imanet   [ updated Sep 17, 2015, 2:35 AM ]

1)      Why did you decide to take on the CMA program?

 

I found out about the CMA program through a course at the University of St. Gallen.

The curriculum of the certification met my professional interests and I considered it to be an exciting challenge. Furthermore, I already got a broad education in the area of Management Accounting during my studies, which gave me a head start for sure. An additional motivation to take the exam was the fact that with a CMA Diploma I would get an external certification that could be of great benefit for job applications and also for my professional career.

 

2)      What was the biggest challenge when you prepared for the CMA Exam?

 

The overall scope of the examination material is definitely the biggest challenge. Part 1 and Part Two of the CMA Exam test your knowledge in net present value- and cost volume profit-analyses, accounting principles, key financial figures, ethical questions and a lot more. Since knowledge from all areas is tested during the exams, one also has to be well prepared in all sub-areas. “Blind spots” can cost important points in the blink of an eye. As I mentioned I already had a certain knowledge thanks to my studies, but I had to acquire an overview and detailed knowledge over all the topics nevertheless.

 

3)      What was in your opinion the most challenging part of the CMA Exam?    

 

Personally, I found the essay part to be quite challenging. First, because at that point one has already answered multiple choice questions for about three hours. Second, essay questions are open questions, meaning that one has to trust in his calculations and answers and can’t verify them with a possible multiple choice answer. Third, I put my focus during the preparation for the first part of the exam on multiple choice questions and tackled open questions only briefly. For the second part I adapted my learning strategy and also solved more practice essay questions. In terms of the various topics the risk management part was the most difficult one for me for sure. It is very theoretical and I only had little previous knowledge in that area.

 

4)      What kind of teaching material did you use for the exam preparation?

 

I used two different teaching materials: Wiley CMAexcel and Gleim CMA Test Preparation. At the university we worked with the books from Wiley. They are very useful to get an overview over the various topics. The chapters are very detailed and answered practically all uncertainties. Additionally, there are multiple choice questions after every chapter with which one can test whether he understood the topic. Furthermore, the books contain numerous essay questions and answers and there is also a database with questions online.

 

The Gleim CMA Test Preparation is an online application with roughly 3, 000 multiple choice questions. They are very helpful to acquire a certain intuition for answering the questions. Furthermore, the layout of the software resembles the exam layout in the prometric center where the exams take place. Gleim also creates statistics of the questions and answers, therefore one can have a look at incorrectly answered questions anytime and detect strengths/weaknesses through performance graphs of individual topics as well.

 

Regarding the difficulty level of the multiple choice questions, it was my impression that the questions from Wiley were a bit easier and the questions from Gleim a bit harder than the actual questions at the exam. In general I can say that Wiley is very useful when it comes to acquiring basic knowledge, Gleim CMA Test Preparation has its strengths in preparing CMA candidates intensively for the multiple choice questions.

 

5)      What advice can you give future CMA candidates?

 

1.      Don’t be intimidated by the scope of the exam.

2.     
Get a rough overview over the topics. Work on the individual topics and begin to solve multiple choice questions at that time already.

3.     
Pay attention to the essay questions as well and answer them (also on your computer as in the exam environment).

4.     
Definitely, “simulate” a whole exam at least once. Take four hours and solve 100 multiple choice questions and corresponding essay questions. That way you get a very good impression of the exam and the time pressure.




German version

1)      Wieso haben Sie sich entschieden, das CMA-Programm in Angriff zu nehmen? 

Durch einen Kurs an der Universität St. Gallen bin ich auf das CMA-Program aufmerksam geworden. Das Curriculum der Zertifizierung entsprach meinen fachlichen Interessen und zudem sah ich es als spannende Herausforderung an. Ausserdem erhielt ich während meines Studiums bereits eine breite Ausbildung im Bereich des Management Accountings was mir sicherlich einen Startvorteil sicherte. Eine weitere Motivation war für mich, dass ich mit einem CMA-Diplom eine externe Zertifizierung erhalte, was bei Bewerbungen und auch in der beruflichen Laufbahn von grossem Nutzen sein kann.

 

2)      Was war die grösste Herausforderung bei der Vorbereitung zur CMA-Prüfung?

Der Umfang des gesamten Prüfungsstoffes ist auf jeden Fall die grösste Herausforderung. Die beiden Prüfungen prüfen Wissen über Net-Present-Value- und Cost-Volume-Profit-Analysen, Rechnungslegungsstandards, finanzielle Kennzahlen, ethische Sachfragen und vieles mehr. Da an den Prüfungen Wissen aus allen Bereichen abgefragt wird, muss man sich auch in allen Teilgebieten gut auskennen. „Blinde Flecken“ können dann ganz schnell wichtige Punkte kosten. Wie gesagt hatte ich in vielen Bereichen bereits ein gewisses Wissen durch mein Studium, trotzdem musste ich mir einen Überblick und Detailwissen über die ganzen Themenblöcke aneignen.

 
3)      Was war aus Ihrer Sicht der anspruchsvollste Teil der CMA-Prüfung?

Ich persönlich fand den Essay-Teil durchaus anspruchsvoll. Erstens hat man zu diesem Zeitpunkt bereits seit ca. 3 Stunden Multiple-Choice-Fragen gelöst. Zweitens sind die Essay-Fragen offene Fragen, d.h. man muss in seine Berechnungen und Antworten vertrauen und kann sie nicht mit einer möglichen MC-Antwort überprüfen. Drittens legte ich während der Vorbereitung für den ersten Teil der Prüfung meinen Fokus auf die MC-Fragen und behandelte die offenen Fragen nur am Rande. Für den zweiten Teil habe ich dann meine Lernstrategie dahingehend angepasst, dass ich auch vermehrt Übungs-Essay-Fragen gelöst habe.

In Bezug auf die verschiedenen Themengebiete war für mich sicherlich der Risk Management Teil der schwierigste, da dieser sehr theorielastig war und ich in diesem Bereich nur wenig Vorwissen besass.

 
4)      Mit welchen Unterrichtsmaterialien haben Sie gearbeitet?

Ich habe zwei verschiedene Materialien verwendet: Wiley CMAexcel und Gleim CMA Test Prep. 

An der Universität arbeiteten wir mit den Büchern von Wiley. Diese sind sehr gut, um sich einen Überblick über die verschiedenen Themengebiete zu verschaffen. Die einzelnen Kapitel sind sehr detailliert und beantworten so ziemlich alle Unklarheiten. Zudem gibt es nach jedem Kapitel MC-Fragen, mit denen man testen kann, ob man den Stoff verstanden hat. Zudem enthalten die Bücher auch zahlreiche Essay-Fragen inkl. Lösungen. Auch Online gibt es eine Datenbank für Fragen.

Die Gleim CMA Test Prep ist eine Online Applikation mit knapp 3’000 Probe-MC-Fragen. Diese sind sehr gut, um sich eine gewisse Intuition für die Beantwortung der Fragen anzueignen. Zudem ist das Layout der Software sehr ähnlich wie das Prüfungslayout im Prometric-Zentrum, wo dann die Prüfungen stattfinden. Gleim bildet ausserdem eine Statistik der Fragen, somit kann man falsch beantwortete Fragen jederzeit wieder anschauen und auch seine Stärken/Schwächen sehr schnell über die Performance Graphs für die einzelnen Themenbereiche erkennen.

Zur Schwierigkeit der MC-Fragen der beiden Lernsysteme war mein Eindruck, dass die Fragen von Wiley etwas einfacher und die von Gleim etwas schwerer als die originale CMA-Prüfungsfragen waren. Insgesamt kann ich festhalten: Wiley ist sehr gut um ein Basis-Wissen zu bilden, Gleim CMA Test Prep hat seine Stärken in der intensiven Vorbereitung auf die MC-Fragen.

 

5)      Welche Tips können Sie zukünftigen CMA-Kandidaten geben?

1. Sich nicht vom Prüfungsumfang einschüchtern lassen

2. Grob einen Überblick über die Themenblöcke verschaffen, die einzelnen Themengebiete bearbeiten und bereits zu diesem Zeitpunkt mit dem Lösen von Multiple Choice Fragen beginnen

3. Zudem auch die Essay-Fragen beachten und auch mal lösen inkl. Beantwortung auf dem Computer (d.h. wie in der Testumgebung)

4. Auf jeden Fall mindestens einmal eine ganze Prüfung „simulieren“, d.h. sich 4h Zeit nehmen und 100 MC-Fragen und entsprechenden Essay-Fragen lösen. So erhält man einen sehr guten Eindruck von der Prüfung inkl. dem Zeitdruck.


 

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